„O-Schreck!“, Heuschrecken-Vortrag anlässlich unserer GV vom 07.02.2019

Das “Vorprogramm” zur eigentlichen GV am Donnetrstag, 07. Februar 2019, wurde durch einen interessanten Vortrag von Florin Rutschmann, einem Heugümperspezialisten, aufgelockert.

Eine kurze Zusammenfassung soll das Interesse an diesen Tierchen wecken:
In der Schweiz sind etwa 110 verschiedene Heuschreckenarten bekannt, in Europa sind es sogar ungefähr 1100. Diese werden in zwei grosse Gruppen; die Langfühlerschrecken und Kurzfühlerschrecken unterteilt, die sich in verschiedenen Merkmalen stark unterscheiden. Beispielsweise singen die Kurzfühlerschrecken mit den Hinterbeinen, die Langfühlerschrecken hingegen mit den Flügeln und auch das Hörorgan ist sehr unterschiedlich. Es befindet sich bei den Langfühlerschrecken am Vorderbein, bei den Kurzfühlerschrecken seitlich am Hinterleib. Wie bei den Vögeln hat jede Art ihren eigenen Gesang und kann daran im Feld erkannt werden. Einige singen aber nur sehr leise oder auch im Ultraschall-bereich, so dass nicht alle für uns Menschen gleich gut hörbar sind. Mit einem einfach Fledermaus-Detektor können diese Sänger aber problemlos hörbar gemacht werden. Wir erfahren auch, dass die kleinsten Heuschrecken gerade mal 4 mm gross sind und die grössten mit etwa 20 cm Länge überhaupt zu den grössten Insekten Europas gehören.

Wer gerne mehr über Schrecken erfahren will, erfährt mit diem Link mehr:
http://www.orthoptera.ch/info-app-wiki/orthoptera-app

Laubholz-Säbelschrecke

Laubholz-Säbelschrecke

Gewöhnliche Gebirgsschrecke

Gewöhnliche Gebirgsschrecke