Bergflora Exkursion nach Feldis (18. Juni 2017)

Die Pflanzenfreunde hätten kaum einen schöneren und beinah wolkenlosen Tag mit fantastischer Weitsicht finden können. Die Anreise führte über Rhäzuns nach Feldis und von dort mit der Sesselbahn nach Motta (1900 m ü.M.), das in der subalpinenZone liegt. Schon auf der Fahrt nach Motta konnten einige versierte Beobachter z.B.,  die schöne, nicht häufige Paradieslilie sehen. Flora dieser Jahreszeit erwies sich als ‚Fundgrube‘ für die motivierten Teilnehmer, denen die Vielfalt der Alpenpflanzen wohl immer wieder besondere Momente bereitete.  Aus dieser grossen, bunten Vielfalt mögen einige Pflanzen als Beispiel für viele genannt werden, in den offenen Rasenflächen etwa der stengellose Enzian, die Federnelke oder das Katzenpfötchen. Die Hochstaudenflur beherbergt die Grünerle als wichtigste Komponente. In ihr findet sich z.B. das Alpenvergissmeinnicht oder der rundblättrige Steinbrech. Auch der kleine See mit seiner Uferzone, in welcher das Wollgras sich besonders hervorhob, ergänzte die Artenliste um manche Vertreter. Das Durchstreifen der Zwergstaudenzone etwas abseits vom Wanderweg mit Alpenrosen, Heidelbeeren und Rauschbeeren bereitete besondere Freude.  Und immer wieder erhob man den Blick empor aus der Pflanzenwelt und bewunderte rundum die klare, wunderbare Weitsicht.  Reichlich beschenkt mit vielen Eindrücken kehrten die Teilnehmer über die Bergstation nach Feldis und nach Küsnacht zurück.