Kurzfristiger Arbeitseinsatz im Rebberg

Seit gut einem Jahr ist Diederik "Didi" Michel Pächter des Küsnachter Rebbergs. In diesem Jahr hat er ihn mit diversen Massnahmen mit Unterstützung des Naturnetz' Pfannenstiel ökologisch aufgewertet * (Anlegen einer Blumenwiese und Trockensteinmauer, weniger Mähen, Nistkästen). Bei einer Begehung des Gebiets mit dem Naturnetz und einigen Vertretern aus dem Vorstand des NVVK musste leider festgestellt werden, dass der invasive Neophyt, das Einjährige Berufskraut, in den schönen neuangelegten Blumenwiesen bereits zahlreich vorhanden war. Kurzfristig wurde ein Arbeitseinsatz organisiert, der zum Ziel hatte, die Pflanzen vor der Blütenbildung möglichst flächendeckend zu entfernen. Auf diese Weise gelingt es häufig, das Einjährige Berufskraut komplett zurückzubinden.

Am 17.05. fand sich eine Gruppe von sieben motivierten Leuten zusammen, die innert einer guten Stunde die komplette besiedelte Fläche vom Berufskraut befreien konnten. Es muss nun weiter regelmässig geprüft werden, dass keine neuen Pflanzen aufkommen, die Hauptarbeit ist aber damit geleistet, und eine wunderschöne Blumenwiese kann sich frei entfalten. Nach der Arbeit verpflegte Didi die Gruppe mit Wurst und eigenem Wein. Herzlichen Dank!

* Zum Abschluss der ökologischen Aufwertung des Rebberges wurde auch der "Küsanchter" eingeladen und hat darüber berichtet. Diesen Artikel möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Didi, Klaus, Jürg und Michi beim Entfernen vom Berufskraut.

Didi, Klaus, Jürg und Michi beim Entfernen vom Berufskraut.